Volksbank Lahr investiert acht Millionen Euro

Die Bankfiliale der Zukunft als Galerie der Wünsche

In den nächsten fünf Jahren will die Volksbank Lahr acht Millionen Euro in ihr Filialnetz investieren. Unter dem Arbeitstitel „Bankfiliale der Zukunft“ wird eine grundlegende Umgestaltung und Erneuerung auf den Weg gebracht, erklärten der Vorstandsvorsitzende Manfred Basler und sein Nachfolger Reinhard Krumm in einem Pressegespräch. Im Frühjahr 2008 wird in Ohlsbach umgebaut.

„Die Filialen rücken wieder stärker in den Fokus. Von den Wettbewerbern werden sie regelrecht wiederentdeckt“, weiß Basler. Für die Volksbank Lahr sind und bleiben sie das Kernstück des Vertriebs. Zwischen Nordrach und Kenzingen unterhält die Bank insgesamt 42 Filialen. Während andere abgebaut haben, hat die Volksbank Lahr systematisch aufgerüstet: Mit dem Wertehaus, dem Wohnbaucenter und dem Vorsorgecenter wurden in den letzten vier Jahren zusätzliche themenbezogene Filialtypen als Kompetenzzentren für die individuellen Kundenwünsche etabliert.

Ergebnisse einschlägiger Studien prognostizieren, dass die Bankfiliale künftig nicht mehr so stark frequentiert sein wird wie heute. Einer der Gründe: Der Trend vor allem junger Kunden zum Online Banking wird sich rasant fortsetzen.
Aber auch der zunehmende Preiswettbewerb mache es erforderlich, so Direktor Basler, sich heute und in Zukunft noch stärker über Qualität, Nähe und Alleinstellungsmerkmale zu positionieren und sich damit klar von den Wettbewerbern abzusetzen.

„Wir können nicht in allen Bereichen der Billigste sein!“, stellt der Vorstandschef klar.
Ein engmaschiges Filialnetz biete ein hohes Maß an Kundennähe, habe aber auch seinen Preis, so Basler.
Deshalb werde im Rahmen des Projekts „Bankfiliale der Zukunft“ die zentrale Frage diskutiert, wie man die Filialen noch attraktiver gestalten kann. Auf Basis der bereits erfolgreich etablierten Erlebnis- und Mehrwert-Strategie entwickelt die Volksbank Lahr neue Ideen, um ihre Kunden auch in Zukunft mit bestmöglichem Service und kreativen Zusatzangeboten zu überzeugen.

Ein universelles Modell für alle Filialen kann und werde es aber nicht geben, betont Direktor Basler. Jede Geschäftsstelle habe ihre eigene Struktur und entsprechend andere Erfordernisse.